Wie können wir Ihnen helfen

Ihr Geschäftsaufbau im Elsass

Finanzielle Förderung

ACCESS ALSACE unterstützt ausländische Investoren bei der genauen Zusammenstellung aller für das Projekt relevanter staatlicher Finanzhilfen sowie bei der Anfertigung der entsprechenden Anträge.

Staatliche Hilfen für Unternehmen
Alsace International bringt die ausländischen Unternehmen zudem in Kontakt mit den französischen Institutionen (Ministerien, Gebietskörperschaften, staatliche Stellen, etc.), die die Investoren unterstützen können.
Die französischen Behörden fördern Projekte zugunsten:

  • von Investitionen und der Schaffung von Arbeitsplätzen
  • der beruflichen Fort- und Weiterbildung der Arbeitnehmer
  • von Innovation, Forschung und Entwicklung
  • des Umweltschutzes

OSEO fördert die Innovation und das Wachstum von Unternehmen
OSEO trägt zum Wachstum der Unternehmen bei und hilft ihnen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
OSEO ist auf drei sich ergänzenden Gebieten tätig:

  • Innovationsförderung
  • Bürgschaft
  • Finanzierung (gemeinsam mit den Banken)

Diese Kombination ermöglicht es, Finanzierungslösungen anzubieten, um Unternehmen in jedem Entwicklungsstadium – von ihrer Gründung bis zu ihrer Übertragung – zu begleiten.

Französisches Gesellschaftsrecht

Die Wahl der Rechtsform bringt eine bestimmte Anzahl gesellschaftsrechtlicher, finanzieller, vermögensrechtlicher und sozialer Konsequenzen mit sich.

Unterschiedliche Rechtsformen – ganz nach Bedarf

Die Ausübung einer gewerblichen oder industriellen Tätigkeit in Frankreich erfolgt am häufigsten über eine Tochtergesellschaft. Hier muss man sich für eine geeignete Gesellschaftsform entscheiden.

Die drei wichtigsten Kapitalgesellschaftsformen

Die am häufigsten verwendeten Gesellschaftsformen sind die Société anonyme/SA (Aktiengesellschaft), die Société à responsabilité limitée/SARL (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und die Société par actions simplifiées/SAS (vereinfachte Aktiengesellschaft).
Die SARL und SAS sind die am häufigsten verwendeten Formen, wobei die SAS in den letzten Jahren aufgrund ihrer vereinfachten Funktionsweise großen Erfolg hatte. Die gebräuchlichen ausländischen Gesellschaftsformen, die diesen Gesellschaftsformen ähnlich sind, sind die limited company (Ltd), die corporation (Inc.) oder die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH).
Die SAS (oder Einpersonen-SAS) ist gut geeignet für Holdinggesellschaften und ausländische Gesellschaften, die 100% ihrer Tochtergesellschaft besitzen wollen.

Der Status seiner europäischen Gesellschaft

Wenn Sie in mindestens zwei Mitgliedsstaaten der Europäischen Union vertreten sind, können Sie sich für den Status einer europäischen Gesellschaft (SE) entscheiden.
In diesem Fall profitiert Ihre Gesellschaft von einem einheitlichen Regelwerk und einem vereinheitlichten Betriebsführungs- und Offenlegungssystem für Finanzinformationen.
Die SE besitzt ein Mindestkapital von 120.000 Euro. Der in der Satzung festgelegte Sitz muss der zentrale Verwaltungssitz der Gesellschaft sein. Die Lage des Sitzes bestimmt das anzuwendende Wirtschaftsrecht. Die Gesellschaft ist im Land des Sitzes ins Handelsregister eingetragen. Die SE ist für alle Mitgliedsstaaten, in denen sie eine Betriebsstätte besitzt, steuer- und abgabepflichtig.

Gewerbeflächen und -immobilien

Das Elsass bietet zahlreiche Immobilienlösungen für Unternehmen, von speziellen Industriegebäuden oder Wissenschaftsparks bis hin zu Immobilien für den Dienstleistungssektor, Start-Up-Parks und Logistikgebäuden.

Eröffnen Sie Ihren Standort im Elsass

Wir verfügen außerdem über ein breites Angebot an qualitativen Grundstücken sowie Gewerbegebieten, die genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Falls Sie Ihre Geschäftsräume direkt beziehen möchten, bietet die ganze Region Gebäude mit der Möglichkeit zur gemeinsamen Nutzung verschiedener Dienstleistungen. Wenn Sie ihr Unternehmen gerade gründen, freuen wir uns, Ihnen bei den ersten Schritten zu helfen.
Die relativ niedrigen Lebenshaltungskosten im Elsass sind ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Regionen in Europa.

Entdecken Sie unsere Standorte

Entdecken Sie unsere Grundstücke und Immobilien auf www.standort-elsass.com.
Brauchen Sie weitere Informationen?
Kontaktieren Sie uns! Unsere Mitarbeiter werden Ihnen weitere Informationen geben und Sie individuell beraten. Wir behandeln alle Informationen selbstverständlich streng vertraulich.

Unternehmensgründung: die wichtigste Schritte


Egal, welche Entwicklungsstrategie Sie verfolgen – in Frankreich finden Sie die Rechtsform, die Ihren Wünschen am besten entspricht.

Die erfolgreiche Ansiedlung in Frankreich

  • Suche nach Gewerberäumen sowie deren Kauf oder Anmietung
  • Wahl des Gesellschaftsnamen und Prüfung beim Institut National de la Propriété Industrielle (INPI – Institut für gewerbliches Eigentum) sowie bei der Geschäftsstelle des Handelsgerichts (Greffe du tribunal de commerce)
  • Eröffnung eines Bankkontos in Frankreich
  • Wahl der Rechtsform des Unternehmens (z.B. SAS (vereinfachte AG)/ SARL (GmbH) oder SA (AG));
  • Verfassen und Unterzeichnung der Gesellschaftssatzung (Adresse, Geschäftsführer, Festlegung der Geschäftstätigkeit, etc.)
  • Antrag auf Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis im Falle von Mitarbeitern aus Nicht-EU-Mitgliedsstaaten
  • Hinterlegung des Gesellschaftskapitals bei der Bank sowie Bestätigung durch die Bank
  • Registrierung der Satzung, der Bankbestätigung und der offiziellen Vertreter beim CFE (Centre de formalités des entreprises – Zentrum für Unternehmensformalitäten)
  • Veröffentlichung der Gesellschaftsgründung in einem amtlichen Mitteilungsblatt

Schnelle Unternehmensgründung

Die Verwaltungsformalitäten für die Unternehmensgründung wurden bedeutend vereinfacht. Mittlerweile kann das gesamte Verfahren auf elektronischem Wege erfolgen.
Alle Gründungsformalitäten werden bei einer einzigen Anlaufstelle erledigt: dem Zentrum für Unternehmensformalitäten (CFE – Centre de Formalites des Entreprises). Es übermittelt anstelle des Unternehmens alle Gründungs- und Änderungsunterlagen sowie Unterlagen zur Einstellung der Geschäftstätigkeit an die zuständigen Behörden.

Französisches Arbeitsrecht

Sofort nach Eintragung in das Handelsregister kann das Unternehmen Arbeitnehmer einstellen.

Der frei verhandelte Arbeitsvertrag

TDie gebräuchlichste Form des Arbeitsvertrags ist der unbefristete Vertrag (CDI – Contrat à Durée Indéterminée). Ein Merkmal des französischen Arbeitsmarkts besteht in der Möglichkeit, zur zeitlich begrenzten Bedarfsdeckung zusätzliche Arbeitskräfte in Anspruch zu nehmen. Befristete Arbeitsverträge und der Einsatz von Zeitarbeitskräften sind Sondermaßnahmen, die auf die gesetzlich vorgesehenen Fälle begrenzt und im Allgemeinen auf 18 Monate befristet sind. Sie sind für Unternehmen ein effizientes Mittel, um Bedarfsspitzen zu decken, aber der befristete Arbeitsvertrag darf weder dazu dienen noch dazu führen, einen Arbeitsplatz im Rahmen der normalen und dauerhaften Geschäftstätigkeit des Unternehmens langfristig zu besetzen.
Die französische Agentur für Arbeit (Pôle Emploi) kann den Unternehmen beim Anwerben ihrer Arbeitskräfte behilflich sein: Veröffentlichung offener Stellen der Gesellschaft, Bestimmung der Profile, Vorauswahl der Bewerber, Anbieten und Organisation von Schulungen vor der Einstellung.

Entlassung aus personenbezogenen oder betriebsbedingten Gründen

Entlassung aus personenbezogenen oder betriebsbedingten Gründen
Nach der Probezeit müssen Sie die Entlassung stets begründen (echter und ernsthafter Grund) und die gesetzlich festgelegten Verfahren einhalten (je nach Entlassungsgrund, Anzahl der von der Entlassung betroffenen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerzahl des Unternehmens). Seit 2008 existiert eine neue Möglichkeit für die Beendigung des Arbeitsvertrags: die einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Die 35-Stunden-Woche: eine anpassbare und flexibel gestaltete Regelung

In Frankreich beträgt die gesetzliche Arbeitszeit in Unternehmen 35 tatsächliche Wochenstunden. Es handelt sich um eine Referenzzeit; darüber hinaus geleistete Stunden sind Überstunden.
Die Überstundenzahl, die dem Arbeitgeber zur Verfügung steht, wird durch einebetriebsinterne Vereinbarung festgelegt (ansonsten beträgt sie 220 Stunden pro Jahr und Arbeitnehmer), die die jährliche Arbeitszeit auf 1.827 Stunden erhöht.
Die Bezahlung der Überstunden kann durch Ausgleichsurlaub ersetzt werden, wenn diese Möglichkeit auf Unternehmensebene vorgesehen ist.
Die Höchstarbeitszeit beträgt 10 Stunden pro Tag  (vertragliche Ausnahmeregelungen von bis zu 12 Stunden pro Tag sind allerdings möglich) und 48 Stunden pro Woche, wobei maximal ein Durchschnitt von 44 Wochenstunden über einen Zeitraum von zwölf Wochen zulässig ist.
Arbeitsfreier Sonntag und seine Ausnahmen
Am Sonntag muss ein wöchentlicher Ruhetag mit einer Mindestdauer von 24 Stunden eingehalten werden. Dennoch gibt es zahlreiche Abweichungen von der Sonntagsruhe.
Es können permanente, durch die besonderen Anforderungen der Geschäftstätigkeit des Unternehmens erforderliche Abweichungen genehmigt werden (zum Beispiel Industrieunternehmen, die Produkte verwenden oder herstellen, die schnell verderben können, Unternehmen mit Dauerbetrieb, Wartungsunternehmen, etc.). Gemäß dem Gesetz vom 10. August 2009 gibt es auch Abweichungen für Unternehmen mit Sitz in Gemeinden, die als Touristen- oder Thermalorte kategorisiert sind oder sonstiges touristisches Interesse aufweisen.
Bedarfsgerechte Verteilung der Jahresarbeitszeit
Die Unternehmen besitzen mehrere Lösungen, um die Arbeitszeit ohne Arbeitnehmer-Mehrkosten an die wirtschaftlichen Erfordernisse anzupassen.
Der Aufteilung der Arbeitzeit wurde mit dem Gesetz vom 22. August 2008 ein einheitlicher Rahmen gesetzt: Ein Kollektivabkommen kann die Arbeitszeit über einen Zeitraum von über einer Woche und maximal einem Jahr regeln.
Wenn das Unternehmen zu bestimmten Zeiten vorhersehbare Auslastungsspitzen besitzt,kann die Arbeitszeit während bestimmter Zeiträume innerhalb der gesetzlichen Grenzen ohne Mehrkosten erhöht oder verringert werden.

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